W@R's FotoSammelSurium

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Walter Nadlinger

Walter Nadlinger

Im Jahr 2002 kaufte ich meine erste Digitalkamera, eine Canon Powershot S20 … 3,3 Megapixel und zweifach Zoom. Ursprünglich in den USA ersteigert (und wahnsinnig darüber gefreut, weil eine Menge Geld dadurch gespart), schaffte es leider nur die Verpackung bis zu meiner Haustür. Also rein ins Auto und beim Cosmos das Ding gekauft. Anfangs machte die Powershot viel Freude, aber nach und nach war ich dann doch von der Bildqualität etwas enttäuscht, vor allem weil Rot nicht wirklich Rot war.

Im Jahr 2005 schenkte ich Sabine dann eine Canon IXUS 50. Sie nutzte die Kamera nicht allzu oft und so machte ich so gut wie alle Fotos mit dieser Kamera.

5 Megapixels, ein 4-fach Zoom und sogar Videoclips konnte man damit drehen. Noch dazu schön klein, war die Kamera ein ständiger Begleiter.
Im Sommer 2007 fotografierte ich dann bei einer Familienfeier, vorher alles schön eingestellt und bei der Kontrolle zwischendurch am Display sah alles wunderbar aus.
Die Ernüchterung kam dann zuhause auf dem PC … alle Bilder verrauscht und/oder verwackelt.

Da hatte ich dann endgültig genug von diesen Gucki-Drucki-Digi-Knipsen.

Geld war leider aber gerade keines vorhanden, also bekniete ich schon im Sommer das Christkind in Form meiner Mutter und Schwiegermutter. Und wirklich, hielt ich im August 2007 dann meine erste Digitale Spiegelreflexkamera in den Händen.

Eine EOS400D samt Canon EF-S 18 – 55 mm 3.5 -5.6 Objektiv.

Was für ein Unterschied. Und es gab eine Menge zu lernen. Den Automatikmodus liess ich links liegen (wahrscheinlich noch traumatisiert von den kleinen Digitalen) und experimentierte lieber mit Blenden und Verschlusszeiten.

Einen Grossteil meiner Fotos machen die Bilder von Daniel’s Fussballmannschaft und deren Spiele aus. Schnell waren die 55mm Brennweite zu kurz und Anfang 2008 kaufte ich ein Sigma AF 17-70mm 2.8-4.5 DC Asp IF Makro Objektiv. Ein sehr gutes Allroundobjekti, das zur Not auch mal für ein Makro gut war.

Im Herbst 2008 kaufte ich zwischendurch günstig ein gebrauchtes Canon EF 50mm 1.8 II Objektiv. Ein billiger Einstieg in die Welt der Festbrennweiten. Und Lichststark, da kann man auch mal innen ohne Blitz fotografieren.

Solange Daniel’s Mannschaft auf einem Viertelfeld spielte, war das Sigma ja halbwegs ausreichend, aber als sie im Herbst 2008 mit ihren Spielen auf ein verkleinertes Grossfeld wechselten, war Schluss mit Lustig.

Teilweise mussten die Fotos zu sehr beschnitten werden, was der Qualität sehr abträglich war. Auch was die Lichtstärke betraf, wollte ich ein bisschen mehr.
Also musste wieder einmal ein neues Objektiv her … mehr Brennweite und mehr Lichtstärke.

Die Wahl fiel im Februar 2009 auf ein Sigma AF 70-200mm 2.8 EX DG Makro HSM II Objektiv. Dieses Objektiv macht echt Freude … superschneller Ultraschall Autofokus, mit einer Blende von 2.8 eine gute Lichtstärke, was will man mehr … naja, bei den Fussballspielen habe ich bereits gemerkt, dass noch mehr Brennweite nicht schlecht wäre, aber ich würde nun in Preisregionen vorstossen, die mir mein Hobby nicht mehr wert sind.

Im Juni 2009 habe ich mir einen neuen Body gegönnt. Nachdem meine 400D genau in der Woche vom Schulfest von Daniel und der Airpower 09 aufgrund einer defekten Feder nicht mehr fokusieren wollte, dachte ich, stapfe ich schnell ins Fotogeschäft, lass mir die Feder wieder einhängen und gut ist’s. Dem war aber nicht so, Kamera wurde eingeschickt, Kostenvoranschlag, etc.

Hektisch im Internet nach einer lagernden Kamera gesucht, die auch einen vertretbaren Preis hatte. Im 23. Bezirk wurde ich dann fündig und erwarb eine Canon EOS50D.

Mittlerweile schreiben wir Mai 2011 und ein weiteres Objektiv hat sich zu meinem Fuhrpark gesellt … ein Sigma 120 – 400 4.5-5.6 DG OS HSM. Daniel spielt mittlerweile auf dem Grossfeld und das 200er war von der Brennweite bereits wesentlich zu kurz. Das neue Sigma ist zwar aufgrund der Blende ein „Schönwetter-Objektiv“, aber Daniel spielt ja zum Glück noch untertags, genügend Licht sollte vorhanden sein.

Jänner 2013 … nach dem letzten Urlaub in Paris ist langsam aber sicher mein geliebtes Sigma 17-70 gestorben. Ich würde ja schon gerne auf eine Vollformatkamera umsteigen, aber leider reicht das Geld derzeit nicht. Somit hat sich ein neues „Immerdrauf“ zu meiner Ausrüstung gesellt, ein Sigma 18-125 mm F3,8-5,6 DC OS HSM, mit Bildstabilisator und schnellen Ultraschallantrieb.

Im Oktober 2013 erfüllte ich mir dann meinen langgehegten Wunsch einer Vollformat (Kleinbild) – Kamera. Nikon brachte mit der D610 eine, für meine Verhältnisse, ausgezeichnete Kamera auf den Markt. So habe ich meine komplette Canon Ausrüstung zu Foto Straub getragen und bin mit einer Nikon D610, einem Tamron 24-70 F2,8 DI VC USD und einem Sigma 50-500mm F4.5-6.3 APO DG OS HSM wieder nach Hause gegangen. Nach den ersten paar Tagen mit dieser Kamera kommt sie mir wie eine eierlegende Wollmilchsau vor, macht einfach nur Spass damit zu fotografieren.

Jänner 2014 … meinen letzten offenen Wunsch im Objektivpark habe ich mir ebenfalls efüllt … ein Sigma 105 mm F2,8 EX Makro Objektiv. Kleine Dinge ganz gross ablichten.

Da man nicht immer mit schwerem Gepäck unterwegs sein kann, habe ich im Februar 2014 eine gebrauchte Sony RX100 erworben. Ein idealer Begleiter für’s Schifahren, im Stadion, etc.

Schon ewig lange nix gekauft … somit habe ich mir im November 2016 ein gebrauchtes Nikon AF-S Nikkor 50mm 1:1,4G gegönnt. Eigentlich eine Standardlinse, die sowieso in jede Fototasche gehört.

Irgendwie war ich mit meinem Sigma 50-500 nicht mehr ganz glücklich und so habe ich mich einige Zeit lang um eine Alternative für die Fussballspiele umgesehen. Nach einigem Lesen von Testberichten und Schauen von YouTube Videos fiel meine Wahl dann im Oktober 2018 auf das Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD G2. Wiederum hat mir Foto Straub ein sehr gutes Angebot gemacht und mein altes Sigma zurückgenommen, so war der finanzielle Schmerz nicht ganz so schlimm.

Seit dem Kauf der 400D (Mai 2011) haben sich tausende Fotos angesammelt, und um diese nicht nur auf meinen Festplatten vergammeln zu lassen, dachte ich, kramme ich die meiner Meinung nach besseren heraus und präsentiere sie dem interessierten Besucher auf einer eigenen, dieser, Webseite.

Selbst würde ich mich als ambitionierten Schnappschussfotografen bezeichnen, der hauptsächlich den Alltag und die Ausflüge und Veranstaltungen bildlich dokumentiert.

Für so richtige Wow Fotos fehlt mir noch der Blick, aber ich habe ja noch genügend Zeit, diesen Blick zu schärfen.

Bis dahin wünsche ich euch trotzdem viel Spass auf meiner Seite und den Fotos.

Walter Nadlinger